Just4Fun-Festival 2019 – Und schon wieder ein Jubiläum

20 Jahre
Just4Fun-Festival
im
HAUS DER JUGEND

Am 5. Mai 1999 fand das Just4Fun-Festival zum ersten Mal im Haus der Jugend statt.
Damals mit dabei:
JuKayMarOS,
Les Schatz
und natürlich
HÖRSTURZ“.

In dieser Zeit musste das Festival drei Mal ausfallen, aber es kam immer wieder zurück.
So feiern wir in diesem Jahr schon das 18. Festival.

In diesem Jahr ist mal wieder eine zweite Rock-Band mit dabei:

Sweet Corrosion

Sweet Corrosion

Sweet Corrosion, 2017 gegründet, ist eine Alternative Rock Band aus Krefeld.
Zusätzlich zu eigenen Songs, covern sie auch Interpreten wie ACDC und Greenday.
Derzeit sind sie dabei, ihre erste CD aufzunehmen.

HÖRSTURZwird neben Craig Rodda, der die Band schon im letzten Jahr mit seiner Trompete begleitete, durch den Posaunisten Markus Lemmen, wie der Hörsturz-Sänger Rainer Schulte Sänger der A-Capella-Formation Pink Propellers, die ebenfalls schon zwei Mal Gäste beim Just4Fun-Festival waren, verstärkt.
Die Vorbereitungen laufen auf vollen Touren:

Gabi Sarasa
Sängerin Gabi Sarasa

Ein weiteres Highlight ist die Sängerin Gabi Sarasa, die die als Gastmusikerin ihre Stimme zum Besten gibt und Hörsturz auch mit ihrem Gesang verstärkt. Gabi ist ebenfalls kein neues Gesicht beim Just4Fun-Festival. Sie war bereits 2002 Gast auf der Festival-Bühne.
Hier eine Kostprobe Ihres Könnens auf Facebook…

PROBERAUM GESUCHT

HÖRSTURZ ist nach wie vor auf der Suche nach einem eigenen, rollstuhlzugängigen und mit ÖPNV gut erreichbaren Proberaum mit mindestens 25 qm (keine Untermiete da wir mit 7 bis 8 Musikern richtig Platz brauchen).

Gather Weg, Werstener Musikbunker und Rather Straße kommen leider nicht in Frage.
Derzeit proben wir zwangsläufig an einem fest gebundenen Abend in der Woche und mit fremdem Equipment im Band House.

Hat jemand eine Idee?
Muss auch nicht explizit ein „Proberaum“ sein. Wir würden den Raum dann entsprechend ausstatten.

Für sachdienliche Hinweise wären wir sehr dankbar 😀

Eure Band HÖRSTURZ

Vorerst letztes J4F-Festival im Haus der Jugend

Einem Bericht der Rheinischen Post zufolge ist geplant, das Haus der Jugend im nächten Jahr abzureißen und neu zu bauen.

Für das Just4Fun-Festival bedeutet das, dass unser diesjähriges Festival voraussichtlich das vorerst letzte Mal im Haus der Jugend stattfinden wird.

Also merkt Euch den

23.11.2019

für das

18. Mal des

Just4Fun-Festivals

vor. Der Kartenvorverkauf startet in Kürze.

Wann und wo das Just4Fun-Festival ab 2020 stattfinden wird, ist noch offen.

Die Zukunft bleibt spannend!

Hier geht’s zum Artikel der RP…

Nach dem Festival ist vor dem Quiz – HÖRSTURZ spielt zum Musikquiz auf

HÖRSTURZ unterstützt den bereits legendären Mr. Blitz alias Remko Spaan beim dritten

Musikquiz
am
24.11.2018
ab
17:00 Uhr
in der
Destille

Eintritt und Teilnahme sind kostenlos und der Spaß am musikalischen Raten ist garantiert.
Kommt vorbei und macht mit.

Im Anschluss spielt HÖRSTURZ noch ein kleines Konzert, mal ohne „Hörsturz“ 😉

Weitere Infos gibt’s hier…

Die Welt braucht Trommeln – Das weltbeste 20-Jahre-Just4Fun-Festival

Ein Gastkommentar von Gereon Asmuth alias herr grimo

Wenn man zum berüchtigten Just4Fun-Festival nach Düsseldorf reist, dann kann man was erleben. Draußen vor der Tür zum Beispiel steht so eine rollende Pommesbude Curry-Teufel, die behauptet, Currywurst gehe immer. Stimmt dann ja auch. Außerdem sitzt da irgendwo der herr oppermann in seinem Rolli, wird von allen begrüßt, begrüßt alle, die sich dann auch gegenseitig in die Arme fallen, weil, ja, man kennt sich. Und außerdem: wir sind ja hier in Düsseldorf, da bützt man sich, da prostet man sich zu, da wird gedrückt und geherzt.

Und gerockt. Und getrommelt.

Denn darum geht es ja an diesem 10. November im Haus der Jugend. Die Cover-Rockband Hörsturz feiert sich mit ihrem fast jährlichen Festival, das zum ersten Mal vor 20 Jahren stattfand. Auch zum Jubiläum hat die fidelste Beamtenrockernbande sich wieder ein paar Freunde eingeladen.

Der „kleine“ und der „große“ Bruder

Da ist Kai, der „kleine“ Bruder des großen Gitarristen, der Black Magic Women mit soviel Schmalz singen darf, dass selbst Santana dahinschmelzen würde – oder zumindest so sehr, dass das Publikum tobt.

Rainer mit der großen Luise

Da ist die große Luise, die – jetzt, wo sie schon in die Schule geht – Erwachsenensongs singen darf, also das jugendfreie „Eisgekühlte Coca-Cola, Coca-Cola eisgekühlt“, dem im Laufe des Stücks zunehmend mehr belegte Brote mit Schinken oder mit Ei, was jeweils doppelt soviele Brote insgesamt sind, hinzugesungen werden. Die 7-Jährige schafft das locker ohne sich zu verrechnen, anders als der Papa, der hinter ihr am Saxophon vergeblich versucht, die jeweils passende Zahl von Brotbildern in die Höhe zu halten. Luise muss daher noch eine Zugabe singen.

Da ist vor allem eine außergewöhnlich gut aufgelegte Hörsturz-Truppe, die an diesem vierstündigen Konzertabend nicht nur erstmal mit gleich drei Bläsern antritt, sondern vom ersten Song an mit solch offensichtlicher Spiellaune die Bühne rockt, dass das Publikum kaum anders kann, als mitzufeiern – bis zu finalen „Hey Jude“, bei dem die mit allen Mitmusikern des Abends gefüllte Bühne quasi überläuft.

Hey Jude – Das Festival-Finale

Das liegt auch an der eigentlichen Sensation des Abends – der Trommelgruppe Aman Djaku, bei der gleich zehn Männer und Frauen in Waldgeisterkostümen auf große, tief klingende Trommeln einhaut, dass einem Ohren und Beine wegfliegen. Die Truppe trommelt nicht einfach, sie tanzt förmlich mit den Sticks hinter ihren auf dem Boden stehenden japanischen Drums.

Japanische Trommelzeremonien und gecoverte Rocksongs mag man theoretisch auch andersorts bekommen. Hier aber gehen sie ineinander über. Einmal erwächst aus den Beats plötzlich der Rhythmus von „We will rock you“, in den die Band dann einfällt. Beim zweiten Mal nach der Pause gibt es dann die weltweit wohl erste Bassdrum-Cover-Karaoke von „Let me entertain you“, bei der der ausgesprochen gut aufgelegte Sänger Rainer mit den zehn Schlägern zu seinen Füßen, um die Wette singt.

Das muss man gesehen haben. Und gehört.

Der Autor dieses Texte durfte im Laufe des Abends auch zwei Stones-Cover mitsingen und bedankt sich ausdrüclich bei Rainer für die Zaubertropfen und Eddie & Co. für das Herbeizaubern eines späten Kamillentees.